Fall fünf: Bildungsfinanzierung

FallfünfDer Staat finanziert eine Schule. Das nennt sich «Objektfinanzierung». Behindertenorganisationen haben darauf gedrängt, den Betroffenen mehr Entscheidungsfreiheit zu verschaffen. So entstand die «Subjektfinanzierung». Wer eine bestimmte Institution besucht, bringt subjektfinanziert sozusagen «sein» Geld mit. Das ist das Ende des staatlichen Verfügungsdenkens im Behindertenbereich. Im Schulwesen ist es ungebrochen.

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Fall sechs: Krim

FallsechsWarum können die Menschen russischer Herkunft in der Ukraine und auf der Krim ihre Kultur nur leben, wenn ihre Gebiete, in denen sie wohnen, dem russischen Staat angehören?

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Fall sieben: Boden an den Meistbietenden

FallsiebenBoden ist zwar nicht vermehrbar, er wird nicht von Menschen produziert. Trotzdem geht man mit ihm um, wie wenn er eine Ware wäre. Boden dient nicht nur der Nutzung, sondern auch der Vermögensbildung. Und weil es mehr Kapital als Boden gibt, steigt dessen Preis immerfort. Wenn man einmal Geld braucht, kann man dieses Sparschwein, das ohne eigenes Zutun wertvoller geworden ist, schlachten, das heisst den Boden verkaufen – und ein anderer fährt an der Stelle weiter. Das war die Absicht einer Waldorfschule, die kein Geld, aber Landreserven hatte. Es gab zunächst nur eine Handlungsoption, dann eine zweite …..

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Der Rechtsaussen-Spieler

100 er

«Die hohle Hand fängt nur auf, was an Wert schon vorhanden ist. Will sie von Nutzen sein, muss sie auch anpacken.» Diese sinnige Legende setzte die NZZ Feuilleton-Redaktion zum Ausschnitt aus der 100-Franken-Note, die den Betrag von Martin Rhonheimer am 13. März 2021 illustrierte. Rhonheimer, 1950, stammt aus einer mehrheitlich jüdischen Familie, trat nach einem Studium der Geschichte und Philosophie 1974 dem Opus Dei bei, 1983 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Priester geweiht und war seit 1990 Professor für Ethik und politische Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. Seit 1915 ist er Präsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy mit Sitz in Wien. Dieses Profil prädestiniert, zum Autorenkreis des NZZ-Feuilletons unter der Reaktion von René Scheu zu gehören, der seine rechtsintellektuellen Pfeile am liebsten auf Linksintelletuelle abschiesst. – Doch René Scheus Tage als Feuilleton-Redaktor sind gezählt. Wir sind gespannt auf seinen Nachfolger.

Rhonheimers Beitrag ist hier zu finden. Ein Kommentar dazu hier.

Behördenhörigkeit versus Verschwörungstheorien?

Allmend«Wer allein die Möglichkeit sieht, den Behörden und Verlautbarungen von Experten zu glauben und die Ungläubigen ins Pfefferland der Verschwörungstheoretiker zu schicken, gibt vorschnell auf und unterschätzt die Möglichkeiten, die ein kritischer Bürger hierzulande vielleicht doch hat.»

So endet dieser etwas lange Beitrag, der mit einem Coronamassnahmen-kritischen Dokument begann, seine Fortsetzung in einem Mailwechsel fand und mit dem Versuch einer Auseinandersetzung mit kolportierten Fakten endete.

Hier gehts zum Beitrag.

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Der stumme Winter

«Der stumme Frühling» hiess das 1962 erschienene bahnbrechende Buch von Rachel Carson. Nun erleben wir erstmals einen stummen Winter.

Seit wir hier wohnen herrschte an unseren Futterplätzen im Winter reger Flugverkehr. Täglich musste Futter nachgefüllt werden. Jetzt, im Januar 2021, bleibt das Futter unberührt. Selten sichten wir einmal einen Singvogel (Krähen, Elstern und Milane sehen wir ständig). Verstummt sind auch die Vogelstimmen. 

Das Video zeigt die Futterstelle, wie ich sie von meinem Arbeitsplatz aus sah. Bild anklicken, um das Video zu sehen.

Nachtrag: was wir beobachteten, kümmerte andere auch, Fachleute wurden zu Kommentaren eingeladen. Sie erklärten: Der Tisch der Natur war in diesem Winter so reich gedeckt, dass die Vögel gar nicht auf die Futterstellen angewiesen waren.