Zeitschriftenbeiträge 2017

Mensch Architektur 68 0Zeitschrift: Mensch + Architektur 91|92

Siedlungsqualität. Gutes Bauen hängt nicht nur von Architekten ab

Der Beitrag thematisiert anhand Entwicklungen im Bregenzerwald (Vorarlberg) vier Aspekte, die die Siedlungsentwicklung beeinflussen:

Aspekt 1: Kapitaldruck.:" Bauen geht nicht ohne Kapital. Traditionellerweise sucht der Bauherr Kapital, um seine Idee verwirklichen zu können. Heute ist es allzu oft umgekehrt: Kapital (Geldvermögen) sucht Anlagemöglichkeiten. Dabei ist es fast egal welche, ob nützliche oder sinnlose, schöne oder hässliche,"

Aspekt 2: Bodeneigentum und -nutzung. "Boden war einst eine Ressource, die vorwiegend gemeinschaftlich genutzt wurde. Das heutige Bodenrecht fördert das autistische Verhalten der Bodeneigentümer."

Aspekt 3: Öffentlichkeit und Verantwortung. "Das vor 150 Jahren »lancierte« Marktmodell postuliert die Nutzenmaximierung Einzelner. Fehlentwicklungen soll der Staat korrigieren und einschränken. Der Staat ist fähig, Grenzen zu setzen – er ist nicht fähig gestaltend zu entwickeln."

Aspekt 4 Kultur: "Soziale, gestalterische und handwerkliche Kultur bilden die Voraussetzung jeder Entwicklung, auch der Dorf- und Stadtentwicklung."

 

  2017 Sozialimpulse 2 1

Zeitschrift Sozialimpulse 2/2017

Wirtschaftskonvent.
Am Beispiel der partizipativen Lieferkette. Ein Beitrag zum Verhältnis assoziative Wirtschaft / Gemeinwohlökonomie

Am Wochenende des 3. bis 5. März 2017 führte die AG Wirtschaftskonvent der Gemeinwohl-Ökonomie Berlin-Brandenburg e.V. im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin eine Tagung zum Thema „Wirtschaft demokratisch gedacht – Eine Kampagne für den Wirtschaftskonvent“ durch. Der Themenvorschlag für meinen Beitrag lautete: „Wirtschaftskonvent am Beispiel der Lieferkette und deren (mögliche) demokratische Umsetzung”. Mein alternativer Vorschlag „Wirtschaftskonvent am Beispiel der partizipativen Lieferkette“ wurde ins Programm aufgenommen. Der Beitrag in Sozialimpulse ist ein etwas erweitertes Referatz des Vortrags.Einige Gedanken dieses Vortrags sind im Buch Eintopf und Eliten verarbeitet.

Der Beitrag kann hier aufgerufen werden.

 

 

 

 

 

 

 DieDrei

Zeitschrift Die Drei 10/2017

Gesellschaftliche Resilienz. Anmerkungen zu einer notwendigen Qualität

In diesem Beitrag wird ein Gedanke des Buchs Eintopf und Eliten weiterentwickelt

Er hat zu tun mit Mächten, welche Widerstand gegen lebensfeindliche Gewalt im besten Fall ignorieren, im schlechtesten Fall brutal vernichten. Es besteht eine enge Verwandtschaft dieser Mächte mit dem, was wir heute an den Rändern Europas beobachten: in Polen, in Ungarn, in der Türkei. Es hat ebenfalls zu tun mit der Ignoranz von rechtsextremen Strömungen, die in unserer Mitte auftauchen. Es hat zu tun mit der Frage, die heute immer öfter gestellt wird: Wie kann man sich dagegen wehren, dass antidemokratische Strömungen (z.B. faschistische, islamistische) unsere demokratischen Mechanismen nutzen, um ihre antidemokratischen Ziele zu erreichen?