11. Politische / zivilgesellschaftliche Initiativen für Kritik und Stopp des Landraubs

Die Bodenproblematik im globalen Ausmass zeigt sich im Landgrabbing. „In den vergangenen zehn Jahren wurden Schätzun­gen zufolge 203 Millionen Hektar Ackerland an ausländische Investoren verkauft oder verpachtet. Mehr als die Hälfte der Landgeschäfte betrafen Afrika. Zum Vergleich: Die Ackerfläche der gesamten Europäischen Union beträgt 97 Millio­nen Hektar. Die Investoren produzieren auf dem Land hauptsächlich Nahrungsmittel und Energiepflanzen für den Export oder nutzen den fruchtbaren Boden als Spekulationsobjekt. v.a. Entwicklungsorganisationen treten als Kritiker des „Landgrabbing" auf." Inkota-Netzwerk