Die Regulierungswut regulieren?

IMG 8841 01Der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Hans-Ulrich Bigler, rechnet vor, dass Regulierung die Schweizer Wirtschaft jährlich 50 bis 60 Milliarden Franken koste. Deshalb ruft er dazu auf, die Regulierungswut zu regulieren. (NZZ 21.10.2015)

In der Tat kostet Regulierung. Denken wir an die Strassenverkehrsgesetzgebung und ihre Kostenfolgen für die Umsetzung der Regulierung und der Kontrolle ihrer Einhaltung. Das sind immense Kosten. Und wenn man die Regulierung abschaffen würde? Noch höhere Kosten! Bigler gleicht einem Buchhalter, der sich vorgenommen hat, nur Aufwand zu verbuchen.Eine differenziertere Betrachtung des Verhältnisses von Recht und Ökonomie findet sich in diesem Dokument.

 

Vertrauensverlust?

fischer-peter-a-originalSehr geehrter Herr Fischer

„Wenn es um die Kritik am ständig zunehmenden Einfluss des Staates oder um die Kritik an der Unterwanderung der Verantwortung durch immer detailliertere Vorschriften geht, sehen Sie mich auf Ihrer Seite. Wer allerdings etwas dagegen unternehmen will, muss sich auf eine vollständigere Analyse stützen. Denn Vertrauen kann sicher nur derjenige erwerben, der nicht aufgrund seiner Analyse schon auf den ersten Blick als parteilich angesehen werden muss."

Hier der NZZ-Artikel und eine Antwort darauf.

Bild: NZZ

Wohneigentum als Umverteilungsmotor

DSC 2190Vor der Umverteilung gab es eine Verteilung – sonst könnte nicht umverteilt werden.

Logisch! Aber im Gegensatz zu Umverteilung wird von Verteilung nur wenig berichtet. Beziehungsweise: man merkt es manchmal nicht. So war es beispielsweise am Freitag, 21. November 2014. Die NZZ schrieb: „Der Marktwert der Wohnimmobilien im Besitz privater Haushalte kletterte [2013] um 77 Mrd.". Was bedeutet der oben zitierte Satz?

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Bild: Matthias Wiesmann

Britischer Zentralbanker: Kooperation statt Markt

Andy HaldaneDie globale Finanzkrise hat laut Andrew Haldane von der Bank of England die Schwächen der modernen Ökonomie aufgedeckt.

Ein Umdenken sei notwendig. Auch er will auf Adam Smith zurückgreifen, aber auf ein früheres Werk, das nicht Wettbewerb, sondern Kooperation betont.

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Immobilieneigentum und Umverteilungsstaat

UmverteilungEs gibt Milliarden, die stehen für ein öffentliches Drama in unbegrenzter Fortsetzungsfolge, z.B. die derzeit etwa 14 Mrd. Schulden der Invalidenversicherung. Es gibt andere Milliarden, von denen redet man kaum oder man nimmt sie einfach so hin, je nach Standpunkt mit Freude.

Zum Beispiel die 664 Mrd Wertsteigerung der Schweizer Immobilien innerhalb der letzten 10 Jahre. Es handelt sich um eine Umverteilung von (Immobilien-)Besitzlosen zu Besitzenden. Mit dieser Wertsteigerung könnte die AHV jährlich 1.7 mal sämtliche Renten ausbezahlen oder die vieldiskutierten IV-Schulden könnten in einem einzigen Jahr 4.6 mal zurückbezahlt werden. Zum Beitrag: bitte auf das Bild klicken.

Staatsfördernde Liberale und staatskritische Linke

GrundbuchSieben Punkte zur Entwicklung der letzten 150 - 200 Jahre - und zur Zukunft

Gegeneinander und doch mit derselben Wirkung arbeiten staatskritische Rechte und staatsfreundliche Linke an einem immer stärker werdenden Einheitsstaat. Die in unserem Gemeinwesen ursprünglich wichtige Selbstverwaltung bleibt auf der Strecke. Wenn neue, von dominanten Staaten und Weltkonzernen einvernehmlich vorangetriebene Handels- und Investitionsabkommen Wirklichkeit werden, bleibt unserem Souverän immer weniger zu entscheiden. Die Schweizer Regierung wird definitiv zur Quantité négligeable. Dann hilft nur noch Selbstorganisation / Selbstverwaltung der Bürger und KonsumentInnen. Eine solche muss heute vorbereitet und geübt werden. Weiter zum vollständigen Text: Bitte auf das Bild klicken.