Staatsfördernde Liberale und staatskritische Linke

GrundbuchSieben Punkte zur Entwicklung der letzten 150 - 200 Jahre - und zur Zukunft

Gegeneinander und doch mit derselben Wirkung arbeiten staatskritische Rechte und staatsfreundliche Linke an einem immer stärker werdenden Einheitsstaat. Die in unserem Gemeinwesen ursprünglich wichtige Selbstverwaltung bleibt auf der Strecke. Wenn neue, von dominanten Staaten und Weltkonzernen einvernehmlich vorangetriebene Handels- und Investitionsabkommen Wirklichkeit werden, bleibt unserem Souverän immer weniger zu entscheiden. Die Schweizer Regierung wird definitiv zur Quantité négligeable. Dann hilft nur noch Selbstorganisation / Selbstverwaltung der Bürger und KonsumentInnen. Eine solche muss heute vorbereitet und geübt werden. Weiter zum vollständigen Text: Bitte auf das Bild klicken.

Von sektiererischen und opportunistischen Eliten

RebeSilvio Borner, der Basler Ökonomieprofessor von gestern (bzw. emeritiert), den die "Weltwoche" einen Liberalen nennt, der sich dessen nicht schäme, machte kürzlich auf dem NZZ-Podium aus seinem Herzen keine Mördergrube.

Wie er nebenbei durchblicken lässt, ist er am Schreiben eines neuen Buchs. Deshalb hat er wohl keine Zeit, einige Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Deshalb kann er nicht verstehen, weshalb "wir die hungernden Afrikaner vor GVO-Nahrungsmitteln bewahren und den Chinesen vormachen, wie man eine 2000-Watt-Gesellschaft herbeizaubert. Dabei wollen die Afrikaner mehr zu essen haben und die Chinesen wohlstandsmässig zu uns aufholen, weshalb sie eine 6000-Watt-Gesellschaft anpeilen. Was wir im besten Fall an Energie pro Jahr einsparen, wird in China jedes Jahr um ein Vielfaches mehr verbraucht." Geradezu aggressiv gebärdet er sich gegen Ökologen, wie dieser kurze Beitrag zeigt. (Bitte Bild anklicken, um zum Beitrag zu kommen.)

Bild: Matthias Wiesmann

Ökonomen bewusst unzulänglich ausgebildet?

Vorlesung 2008 brach über die Wirtschaft weltweit eine Katastrophe herein. Das Er­staunliche dar­an: Kaum ein Wirtschaftswis­senschafter hatte die Ereignisse kommen sehen.

Staa­ten mussten Ban­ken retten. Viele Staaten stehen heute selber ge­wissermassen mit dem Rücken zur Wand. Wie in der Medi­zin werden kurzfristig wirk­same Medika­mente verab­reicht – dort Antibiotikaschwemme, hier Geldschwemme. Die Langzeitwir­kungen kümmern nur wenige. – Was ist mit den Wirt­schaftswissenschaften los? Die Ökonomen sind unzulänglich ausgebildet - mit System. Der Text stammt aus dem Abschnitt "Denkgewohnheiten und -blockaden" aus dem Buch in Entstehung. Bitte auf das Bild klicken, um zum Hauptbeitrag zu kommen.

Rückeroberung der Wirtschaft. Buchzusammenfassung

BücherDass sich die Schwerpunkte und Perspektiven während der Arbeit verschieben, ist normal. Denn Schreiben ist auch ein Such- und Lernprozess, nicht nur ein Entleeren eines gut gefüllten Speichers.

Nun wird der Fertigstellungtermin immer greifbarer (Ende Jahr) und die Gesamtaussage des Buchs konkretisiert sich. Erstmals habe ich nun Ende September 2013 eine Zusammenfassung versucht. Bitte auf das Bild klicken, um zum Hauptbeitrag zu kommen.

Bild: Matthias Wiesmann

Schweiz in der Geiselhaft der Bauern?

K800 GllerhrenAusgerechnet die Schweiz, im Eigenbild das freieste aller freien Länder, erhält im Economic-Freedom-of-the-World-Index schlechte Noten.

In diesem Index sind die Bürgerrechte irrelevant. Deshalb schneiden auch Länder wie Singapur, Bahrain oder die Vereinigten Arabischen Emirate sehr gut ab. Schlechte Noten erhält die Schweiz hingegen wegen ihrer Landwirtschaftspolitik, die mit Subventionen, Zöllen und nichttarifären Massnahmen arbeitet. Das betrübt Dr. Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse und sieht die Schweiz in Geishaft der Bauern. Bitte auf das Bild klicken, um zum Hauptbeitrag zu kommen.

Bild: Matthias Wiesmann

"Wachstum - ein natürliches Phänomen"?

1760175 m3msw560h330q75v55872 xio-fcmsimage-20130716013415-006249-51e486f716e73-.tbtg 20130716 64wqk q5Ich wohne in nächster Nähe des während gut drei Tagen von täglich um die 40'000 Jugendlichen besuchten Frauenfeld Openairs. Das Bild des Openair-Geländes am anschliessenden Montagmorgen ging durch die Presse.

Früher war der Erwerb eines kleinen Spatz-Zeltes ein fast nicht erfüllbares Traumziel für einen Jugendlichen. Heute besuchen die Jugendlichen mit 30-fränkigen Zelten und noch billigeren Schlafsäcken das Openair – und lassen alles lie­gen, teils zerstört, weil der Preis die Mühe nicht lohnt, alles wieder mitzu­nehmen. - Ja, „die Produktivitätssteigerungen in Form von Preissenkungen ( ... ) der produzierten Güter ... (kommen) der Allgemeinheit zugute." (Rutz/Schwarz, Avenir Suisse) - Hier klicken, um zum Beitrag "Grenzen des Wachstums" zu gelangen.

Nachhaltige Landwirtschaft

K1024 DSC 4271" ... das Eigentliche, worum es geht, wenn wir das gegenwärtige Handeln reflektieren müssen, ist die Ökonomie an sich. Nachhaltigkeit ist eine ökonomische Einheit und nichts Anderes. Die Aufspaltung des Nachhaltigkeitsbegriffs in Ökonomie, Ökologie und Sozial es ist ein Denkfehler ... "

soweit Christian Hiß, Gründer der Regionalwert AG. Hiß stellte an einer Veranstaltung der CoOpera Arbeitsgemeinschaft dar, welche Art der Rechnungslegung zur nachhaltigen Landwirtschaft gehört. Bitte auf das Bild klicken, um zum vollständigen Text zu gelangen.

Bild: Matthias Wiesmann