Neue Broschüre zum Nutzungseigentum

11Für die Stiftung für Nutzungseigentum habe ich zusammen mit dem Illustrator André Hiltbrunner eine kleine Broschüre erarbeitet, welche die wichtigsten Überlegungen zum Thema Boden und das Konzept des Nutzungseigentums kurz in einfacher und knapper Form darstellt.

Bitte auf Bild klicken, um die Broschüre als PDF zu öffnen.

Die Regulierungswut regulieren?

IMG 8841 01Der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Hans-Ulrich Bigler, rechnet vor, dass Regulierung die Schweizer Wirtschaft jährlich 50 bis 60 Milliarden Franken koste. Deshalb ruft er dazu auf, die Regulierungswut zu regulieren. (NZZ 21.10.2015)

In der Tat kostet Regulierung. Denken wir an die Strassenverkehrsgesetzgebung und ihre Kostenfolgen für die Umsetzung der Regulierung und der Kontrolle ihrer Einhaltung. Das sind immense Kosten. Und wenn man die Regulierung abschaffen würde? Noch höhere Kosten! Bigler gleicht einem Buchhalter, der sich vorgenommen hat, nur Aufwand zu verbuchen.Eine differenziertere Betrachtung des Verhältnisses von Recht und Ökonomie findet sich in diesem Dokument.

 

Vertrauensverlust?

fischer-peter-a-originalSehr geehrter Herr Fischer

„Wenn es um die Kritik am ständig zunehmenden Einfluss des Staates oder um die Kritik an der Unterwanderung der Verantwortung durch immer detailliertere Vorschriften geht, sehen Sie mich auf Ihrer Seite. Wer allerdings etwas dagegen unternehmen will, muss sich auf eine vollständigere Analyse stützen. Denn Vertrauen kann sicher nur derjenige erwerben, der nicht aufgrund seiner Analyse schon auf den ersten Blick als parteilich angesehen werden muss."

Hier der NZZ-Artikel und eine Antwort darauf.

Bild: NZZ

Wohneigentum als Umverteilungsmotor

DSC 2190Vor der Umverteilung gab es eine Verteilung – sonst könnte nicht umverteilt werden.

Logisch! Aber im Gegensatz zu Umverteilung wird von Verteilung nur wenig berichtet. Beziehungsweise: man merkt es manchmal nicht. So war es beispielsweise am Freitag, 21. November 2014. Die NZZ schrieb: „Der Marktwert der Wohnimmobilien im Besitz privater Haushalte kletterte [2013] um 77 Mrd.". Was bedeutet der oben zitierte Satz?

Zum vollständigen Beitrag gelangt man durch Anlicken des Bildes.

Bild: Matthias Wiesmann

Britischer Zentralbanker: Kooperation statt Markt

Andy HaldaneDie globale Finanzkrise hat laut Andrew Haldane von der Bank of England die Schwächen der modernen Ökonomie aufgedeckt.

Ein Umdenken sei notwendig. Auch er will auf Adam Smith zurückgreifen, aber auf ein früheres Werk, das nicht Wettbewerb, sondern Kooperation betont.

Zum vollständigen Beitrag gelangt man durch Anklicken des Bildes.

Immobilieneigentum und Umverteilungsstaat

UmverteilungEs gibt Milliarden, die stehen für ein öffentliches Drama in unbegrenzter Fortsetzungsfolge, z.B. die derzeit etwa 14 Mrd. Schulden der Invalidenversicherung. Es gibt andere Milliarden, von denen redet man kaum oder man nimmt sie einfach so hin, je nach Standpunkt mit Freude.

Zum Beispiel die 664 Mrd Wertsteigerung der Schweizer Immobilien innerhalb der letzten 10 Jahre. Es handelt sich um eine Umverteilung von (Immobilien-)Besitzlosen zu Besitzenden. Mit dieser Wertsteigerung könnte die AHV jährlich 1.7 mal sämtliche Renten ausbezahlen oder die vieldiskutierten IV-Schulden könnten in einem einzigen Jahr 4.6 mal zurückbezahlt werden. Zum Beitrag: bitte auf das Bild klicken.